16. März 2012
Ich vermute der Neandertaler war der geborene “Leader”. Leadership vom Feinsten.
Weil: Management war damals noch nicht ganz so bekannt. Die haben sich (höchstwahrscheinlich) auf recht einfache Dinge konzentriert. Pragmatisch, nützlich, “Lean”.
Das “Lean” (Englisch für “hager”, “knapp”), das haben die heutigen Manager vielleicht von den Neandertalern abgekuckt. Sicher bin ich nicht, aber ich halte das schon für möglich.
Und Kaizen kannten die Neandertaler auch schon:
- ständig die Dinge verbessern.
Na ja, Kaizen, Leadership und Lean-Management gibt es heute ja auch wieder. So eine Art Renaissance (Wiedergeburt).
Ich habe damit aber nicht gesagt dass die Neandertaler als Manager wiedergeboren wurden.
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12. März 2012
Vom Aussterben bedroht: “Alte Ideen”
Neue Ideen setzen sich nicht durch, die alten Ideen sterben aus.
Irgendwo sitzen immer irgendwelche alten Männer rum und haben das Sagen. Und die alten Männer sehen vieles “ganz anders” als die Jugend. Dazwischen gibt es auch noch ein paar Altersstufen. Also zwischen “Jugend” und “Alt” ist kein luftleerer Raum, da gibt es Menschen.

Die alten haben ja auch eine ganze Menge Lebenserfahrung. Und das erworbene Wissen muss weitergegeben werden. In der Familie, in der Schule und an Universitäten. Beim einen oder anderen Blog ist das Alter des Schreibers auch zu erkennen. Irgendwie.

Die Jugend von heute hat doch keine Ahnung! Woher soll denn die Erfahrung auch kommen? Die sehen die Welt mit anderen Augen. Gerade beim Thema Internet ist das sehr gut zu sehen – wir, die Alten sehen das eben anders. Na ja, vielleicht könnten die Jungen schon was von den Alten lernen. Und ganz sicher ist das andersrum auch so. Jugend ist ungestüm. Und die Alten können nicht von den “bewährten Methoden” lassen.
Ganz “Neu” ist das nicht, da gibt es Sprüche in alten Büchern: die könnten Sie heute an jedem Stammtisch erzählen. Und Sie würden sehr viel Zuspruch bekommen – “Ja, das sehe ich auch so…”
Aber zum Aussterben bin ich noch ein bisschen zu jung. Es tummeln sich schon noch ein paar im Internet rum und lesen “gewöhnliche” Blogs. Und im Notfall muss ich halt doch mal das Social-Media-Zeugs genauer anschauen?
Menschen sind ja lernfähig.
Es sollte halt nicht alles so hurtig gehen, ich komm’ da nimmer mit.
Foto Flickr: John Haslam, Ómar Runólfsson
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10. März 2012
Aufrichtigkeit
Bedeutung
» die Übereinstimmung der Rede und der Handlungen mit der Gesinnung; Gegensatz: Lüge (in Worten) und Falschheit (im Handeln) «
Der Fuchs und der Holzhacker…
Ein vor Jägern fliehender Fuchs fand, nachdem er lange in der Wildnis herumgelaufen war, endlich einen Holzhacker und bat denselben inständig, ihn doch bei sich zu verbergen. Dieser zeigte ihm seine Hütte, worauf der Fuchs hineinging und sich in einem Winkel versteckte. Als die Jäger kamen und sich bei dem Manne erkundigten, so versicherte dieser zwar durch Worte, er wisse nichts, deutete aber mit der Hand nach dem Orte hin, wo der Fuchs versteckt war. Allein die Jäger hatten nicht darauf geachtet und entfernten sich sogleich wieder. Wie nun der Fuchs sie fortgehen sah, ging er wieder heraus, ohne etwas zu sagen; und als der Holzhacker ihm Vorwürfe machte, daß er ihm, durch den er doch gerettet worden sei, keinen Dank bezeuge, drehte sich der Fuchs nochmals um und sprach: “Ich wüßte dir gerne Dank, wenn die Werke deiner Hand und deine Gesinnung mit deinen Reden im Einklange ständen.”
Die Fabel geht diejenigen an, die zwar die Rechtschaffenheit im Munde führen, durch ihre Handlungen aber das Gegenteil an den Tag legen.
Aesop
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9. März 2012
Nein, es gibt keine Regeln wie Sie ein Tagebuch schreiben sollen. Sie schreiben eben so wie Sie es für richtig halten.
Mein kleines Tagebuch hier betrifft nur einen kleinen Teil des Lebens. Es hat auch ein bisschen etwas mit dem Internet und dem “Bloggen” zu tun – ich schreibe schließlich in einem Blog. Blog ist die Abkürzung von Weblog und das heißt eben auch Tagebuch.
Wobei ein Blog recht selten als Tagebuch verwendet wird – also Gefühle und Gedanken erfassen. Meistens schreiben Frauen persönliche Weblogs. Frauen haben ja auch viel häufiger Tagebuch geführt als Männer.
Jedenfalls finden Sie hier ein großes Stück von mir persönlich. (Manche Gedanken und Gefühle halt etwas umschrieben. So wie bei der Laus die mir über die Leber gelaufen ist.)
Wenn Sie ab und zu mitlesen wollen: Gerne. Ich hoffe Sie haben Spaß dabei, ich ganz sicher.
Nützlich sind die Gedanken allemal. Schließlich kann ich jederzeit später nachlesen was ich für einen Unsinn gedacht habe. Und manchmal, sehr häufig ist das allerdings nicht, werde ich mich über die Weisheiten und Erkenntnisse wundern. Ein Lernprozeß, das Leben verändert sich (und uns) jeden Tag.
Niemand steigt 2mal in den Selben Fluß
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9. März 2012
Ab und zu suche ich im Internet Zitate über “Lebensweisheiten”. Doch, wenn ich das richtig betrachte – viele dieser Lebensweisheiten sind von toten Personen. Klar, einiges können wir schon daraus lernen doch:
was ist mit den Lebensweisheiten von Heute?
Lebensweisheiten die wir unseren Kindern vermitteln und die das Leben ein bisschen einfacher, schöner, leichter machen können. Oder wenigstens leichter machen sollen.
Die Frage ist:
Was haben Sie und ich HEUTE gelernt?
Foto Flickr: cheriejoyful
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